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Fragen und Antworten

Was Kanzleien zuerst fragen

Datenschutz und Berufsrecht, Technik, Abo. Fehlt eine Frage, schreiben Sie uns.

Datenschutz & Berufsrecht

Die Auswertung läuft derzeit über einen externen KI-Dienst. Deshalb nehmen wir vorerst nur fiktive oder öffentliche Akten an, keine echten Mandantenakten.

Nach § 43e BRAO müssen Dienstleister vertraglich zur Verschwiegenheit verpflichtet werden. Dienstleister im Ausland dürfen nach Absatz 4 nur eingebunden werden, wenn der Schutz der Geheimnisse dort dem Schutz im Inland vergleichbar ist. Bei Diensten, die unmittelbar einem einzelnen Mandat dienen, ist nach Absatz 5 die Einwilligung des Mandanten erforderlich. Ob für die Nutzung von Cernio die Einwilligung des Mandanten nach § 43e Abs. 5 BRAO erforderlich ist, sollten Sie für Ihre Kanzlei prüfen; Vorlagen dafür sind bei uns in Vorbereitung. Die Verschwiegenheitsvereinbarung und den Auftragsverarbeitungsvertrag schließen wir vor der ersten echten Akte mit Ihnen ab.

Nur Nutzer Ihrer Kanzlei. Jede Akte ist der Kanzlei zugeordnet, die sie hochgeladen hat. Andere Kanzleien sehen sie nicht, auch nicht über die Adresse im Browser.

Ein Zusatz, den wir vorbereiten: Die Auswertung läuft dann mit Mistral über dessen EU-Schnittstelle statt mit Claude. Einen Preis nennen wir, sobald die Trefferquote auf unserer Testakte gemessen ist.

Technik

Eine PDF je Akte, bis 100 MB, am besten mit Textebene, wie sie das Akteneinsichtsportal liefert. Gescannte Seiten liest Cernio per Texterkennung. Mehrere Bände führen Sie vorher zu einer PDF zusammen. Die Blattzahl-Stempel müssen sichtbar sein: Daran erkennt Cernio die Blätter und meldet fehlende.

Ja, mit Texterkennung. Seiten ohne Textebene liest Cernio per Texterkennung, auch schief oder gedreht eingescannte Seiten. Die Qualität hängt vom Scan ab: Handschrift und schwache Durchschläge werden schlecht erkannt. Seiten aus der Texterkennung sind mit „OCR“ markiert, unsichere orange. Das Original bleibt unverändert.

Jedes Zitat wird ohne KI Wort für Wort mit dem Text des angegebenen Blatts abgeglichen; steht es dort nicht, fällt der Fund heraus. Danach prüft ein zweiter Durchgang jeden Widerspruch noch einmal an den Fundseiten. Auf eine Frage ohne Beleg in der Akte antwortet Cernio mit „Steht nicht in der Akte.“

Unsere fiktive Testakte mit 151 Blatt war in gut acht Minuten ausgewertet. Größere Akten dauern entsprechend länger. Die Auswertung läuft im Hintergrund, der Fortschritt steht im Portal.

Abo

Ja, als Einzelakte nach Umfang: bis 500 Blatt 49 €, bis 2.000 Blatt 129 €, bis 5.000 Blatt 249 €, darüber 399 €.

Jede Seite der hochgeladenen PDF zählt zum Kontingent, auch Deckblätter und Seiten ohne Blattzahl. Das Portal zeigt Verbrauch und Rest im laufenden Monat; am Monatsersten beginnt das Kontingent neu.

Nichts bleibt liegen: Jedes Blatt über dem Kontingent kostet 0,06 €. Die Auswertung läuft weiter, die zusätzlichen Blätter stehen in der Abrechnung des Monats.

Ja. Das Monatsabo endet zum Monatsende, das Jahresabo zum Ende der Laufzeit. Einzelakten zahlen Sie einmal, ohne Abo.

Fehlt eine Frage? Schreiben Sie an kontakt@cernio.de.